Thermalwasser

Blick auf den hellblauen Flusszulauf der Tamina Schlucht

Das Thermalwasser ist ein kostbares Geschenk der Natur. Einzigartig in seiner Wirkung und selten in seiner Zusammensetzung.

Die legendäre Quelle in der Taminaschlucht schenkt uns seit Jahrhunderten heilendes Thermalwasser und bildet damit die Basis für unser einzigartiges Angebot aus Wellbeing und Gesundheit. Die spezielle Mineralisierung und Temperatur von 36.5 Grad Celsius lösen positive Reaktionen im gesamten Organismus aus. So werden der Stoffwechsel und Kreislauf angeregt und die Herzfunktion gesteigert. Darüber hinaus wirkt das Thermalwasser lindernd bei rheumatischen Beschwerden, Erkrankungen des Nervensystems, Lungen- und Nierenstörungen.

Blick in die steinerne Taminaschlucht in Bad Ragaz

Die Entdeckung des Thermalwassers

Unweit des Resorts liegt die Taminaschlucht, aus der seit Jahrtausenden Thermalwasser sprudelt. Benediktinermönche entdeckten die körperwarme Quelle 1242 und erkannten schnell die heilende Wirkung des Wassers. Doch der Zugang zur Schlucht erwies sich als äusserst beschwerlich. Die ersten Badegäste liessen sich in Körben 70 Meter in die Tiefe hinabseilen. Ein halsbrecherisches Unterfangen. Besucher, die es sich leisten konnten, liessen sich mit der Sänfte hinabtragen.

Ab 1350 wurden Badehäuser aus Holz quer über die tosende Tamina gebaut. Nachdem im 16. Jahrhundert der Arzt und Alchemist Paracelsus die Kraft des Wassers in einem Werk beschrieben hatte, pilgerten immer mehr Menschen auf der Suche nach Heilung zur Tamina. Seit 1840 fliesst das Thermalwasser durch eine vier Kilometer lange Leitung direkt nach Bad Ragaz. Damit wurde der Grundstein für das weltweite Ansehen der Gemeinde als Bade- und Kurort gelegt.

Wirkung und Quellenanalyse

Von der Zusammensetzung her gehört das ortsgebundene Bad Ragazer Heilwasser zu der Hauptgruppe der Chlorid-Hydrogencarbonat-Sulfat-Wässer. Neben diesen Hauptbestandteilen finden sich Spurenelemente wie Eisen-, Fluorid-, Iodid-Ionen, aber auch Sulfid-Schwefel.

Das Wildwasser ist gemäss der Wasserinhaltsstoffe eine Akratotherme (< 1000 mg Mineralien/l, Temperatur > 20°C) und hat sich bei Beschwerden am Bewegungsapparat oder bei Erkrankungen des Muskulo-Skeletal-Systems bewährt.

Das Eintauchen in Wasser bedeutet eine veränderte physikalische Umwelt für den Körper. Zu den physikalischen Eigenschaften des Wassers gehören der Wasserdruck, der Auftrieb, die Wasserdichte und die thermischen Bedingungen.

Diese veranlassen den Körper zu vielseitigen Reaktionen, wobei Herz, Lungen, Kreislauf, Nieren, Motorik, Blut und Hormone involviert sind. Die wichtigsten Wirkungen umfassen:

  • Abnahme der Wandspannung in den Widerstandsgefässen der Beine (30%)
  • Durchblutungsanstieg (30%)
  • Verbesserte Verteilung der Lungenaustauschfläche (Lungendurchblutung und –belüftung)
  • Abnahme des arteriellen Blutdrucks
  • Zunahme der Herzfunktion (Schlagvolumen und Herzzeitvolumen nehmen um 25% zu)

Der Aufenthalt im Wasser führt zu einer Lockerung der Muskulatur und des Bindegewebes. Nicht-entzündlich bedingte Schmerzen werden beseitigt und die Wirbelsäulen- und Extremitätenbeweglichkeit wird verbessert.

Die Wärme wirkt sich günstig auf den Bewegungsapparat und die Entspannungsfähigkeit aus. Der Körper muss bei dieser «Behaglichkeitstemperatur» weder Wärme produzieren, noch überflüssige Wärme abgeben. Die Körpertemperatur bleibt also konstant.

Unterstützend bei der Heilung von

  • Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen
  • Haltungs- und Bewegungsstörungen
  • Rehabilitation nach Operationen am Bewegungsapparat
  • Störungen im vegetativ-hormonellen System

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