Der (heilende) Charakter des Wasser

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In der Routine des Alltags nutzen wir Wasser in erster Linie als Durstlöscher oder teils verschwenderisch im Haushalt – beides unumgänglich. Für Balneologen, die sich täglich mit den Eigenschaften des Wassers und dessen Auswirkungen auf den Körper beschäftigen, ist Wasser längst mehr.

Wasser: Ein fast menschlicher Charakter

Wasser hat einen Charakter – ja eine spezifische physikalische Wirkung. Beim Menschen definiert man den Charakter als Haltung oder als Verhaltensgewohnheiten. Genau so ist es auch beim Wasser. Hier gestaltet sich der Charakter aus dem Auftrieb, der Dichte, dem Wasserdruck und der Wassertemperatur. Dies sind hochspannende Faktoren in Bezug auf die Wirkung «an» und «in» unserem Körper.

Herausragende physikalische Wirkung

Die Auftriebswirkung mit seiner gelenkentlastenden und dadurch schmerzlindernden Wirkung bei Rheuma und Übergewicht ist die wohl herausragende physikalische Wirkung. Die Dichte des Wassers aktiviert die Muskulatur. Bewegungen werden im Wasser abgebremst und eine Fehlbelastungen auf die Gelenke damit weitestgehend vermieden.

Der Wasserdruck hilft vor allem Personen mit Venenkrankheiten: Wasser übt Druck auf das Körpergewebe und damit auf die Blutgefässe aus. Die vorherrschende Druckdifferenz verschiebt die Gewebeflüssigkeit in die Gefässe, wodurch das Blut dünnflüssiger wird. Dadurch wird das Herz nicht nur mit mehr Blut versorgt, sondern transportiert auch mehr Blut pro Herzschlag. Dies erzeugt eine Durchblutungssteigerung aller Organe und Körpergewebe.

Insbesondere das heilende Ragazer Thermalwasser mit 34.0 – 36.5° C kann bei unterschiedlichen Krankheitsbilder und Beschwerden positiv zum Heilungsverlauf beitragen.

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