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Spieler 2009
Ian Woosnam OBE (Wales)
Der achtfache Ryder Cup Spieler und Captain (2006) gewann nicht weniger als 29 European Tour Titel, war 1991 Sieger des Masters in Augusta und gewann als erster Spieler sowohl die Order of Merit auf der European Tour (1987 und 1990) als auch in seinem Rookie Jahr auf der Seniors Tour 2008. Mit zwei Siegen in Polen und Russland sowie zwei zweiten Plätzen beim Ryder Cup Wales Seniors Open und Casa Serena Open zeigte er bereits in seinem ersten Jahr in dieser Kategorie seine Weltklasse.

Gordon J. Brand (England)
Mit Platz zwei in der Order of Merit 2008 beendete Gordon J. Brand seine erfolgreichste Saison auf der Seniors Tour. Seit seinem 50sten Geburtstag war der frühere Ryder Cup Spieler regelmässig unter den erfolgreichsten Seniors. Seinen vierten Titel holte er sich 2008 bei einem endlosen six-hole-play-off (!) gegen Namensvetter Gordon Brand jr. in De Vere Slaley Hall. Bereits eine Woche später zeigte er im Woburn Golf Club der Konkurrenz wieder seine Top-Form und siegte mit zwei Schlägen Vorsprung.

Peter Mitchell (England)
Mit drei Siegen legte der Engländer Peter Mitchell in seinem ersten Jahr, 2008, einen fulminanten Start auf der Seniors Tour hin. Bereits bei seinem zweiten Turnier, dem Ryder Cup Wales Seniors Open, verwies er Lokal-Matador Ian Woosnam auf Rang zwei. Gefolgt von zwei aufeinander folgenden Siegen im September, als er beim Scottish Seniors Open mit Sam Torrance einen anderen Ryder Cup Captain hinter sich liess und eine Woche später am Lake Garda Italian Seniors Open gewann.

Juan Quiros (Spanien)
Der «King of the Mountains», wie er nach seinen Siegen in Divonne, Frankreich, und Bad Ragaz (2006) genannt wurde, überzeugte auch letztes Jahr mit einer konstanten Leistung. Um seinen dritten Senior Tour Titel beim Irish Seniors Open kämpfte er hart mit Heim-Favorit Des Smyth und behielt dabei die besseren Nerven. Weitere sechs Top Ten Resultate brachten ihm den bisher besten vierten Platz in der Order of Merit 2008.

Bill Longmuir (Schottland)
Der Schotte konnte im letzten Jahr seine beste Saison seit 2004 verzeichnen. Sieben Platzierungen unter den ersten Zehn brachten ihm dabei den fünften Rang in der Order of Merit ein. Bestes Resultat war sein spektakulärer Sieg zu Beginn der Saison beim DGM Barbados Open. Er setzte sich gegen ein hochklassiges Feld durch und spielte trotz nasser und windiger Konditionen auf der letzten Runde sieben Birdies, fünf davon aufeinander folgend ab dem 13. Loch.


Nick Job (England)
Dem sechsten der Order of Merit, Nick Job, gelang ein ausgezeichneter Start in die Saison 2008. Er belegte Platz drei beim DGM Barbados Open und wurde anschliessend zweiter beim Azores Senior Open in Portugal. Ein weiterer geteilter dritter Platz beim Irish Seniors Open zeigte seine konstant gute Form, bevor er sich beim Weston Homes PGA International Seniors in Suffolk seinen fünften Titel holte. Mit seinem «Start-Ziel-Sieg» hielt er auch Freund und Konkurrent Carl Mason mit zwei Schlägen Vorsprung in Schach.

Carl Mason (England)
Carl Mason war letztes Jahr erstmals seit 2003 nicht unter den ersten zwei in der Order of Merit. Allerdings beendete er die für seinen Standard eher mässige erste Saisonhälfte mit dem zweiten aufeinander folgenden Sieg in Bad Ragaz, gefolgt von weiteren vier Top Ten Platzierungen. In Bad Ragaz feierte er seinen 20. Sieg auf der Seniors Tour in gerade mal sechs Jahren. Damit ist er neben Tommy Horton mit 23 Siegen der einzige Spieler, der 20 Titel erspielte.

Sam Torrance MBE OBE (Schottland) Fünf Top-Ränge brachten Sam Torrance auf Platz acht in der Saison-Wertung der Seniors Tour. Den ersten Titel 2008 holte er sich beim OKI Castellón Open España, wo mit Ian Woosnam ein anderer Ryder-Cup-winning-Captain seinen ersten Order of Merit Sieg sicherte. Ein erfolgreicher Start in die laufende Saison gelang ihm im März mit seinen elften European Seniors Tour Titel beim DGM Barbados Open. Insgesamt blickt der Ryder Cup Held Torrance auf eine erfolgreiche Karriere mit über 40 Siegen weltweit zurück.

Costantino Rocca (Italien)
Auf sein zweites erfolgreiches Jahr auf der European Seniors Tour kann Costantino Rocca zurückblicken. Zwar fehlte ihm diesmal ein Sieg, aber mit sieben Top Ten Platzierungen beendete er 2008 auf dem ausgezeichneten Rang neun der Money List. Er ist der beste und international erfolgreichste Golfer, der bisher aus Italien kam. In der Golfwelt immer noch unvergessen ist seine Teilnahme am Ryder Cup 1997 in Valderrama, als er gegen Tiger Woods gewann und so den Europäern zum Sieg verhalf.

Domingo Hospital (Spanien)
Der frühere Berufspilot brach in jungen Jahren ein Wirtschafts-Studium ab, um sich auf das Golfspiel zu konzentrieren. Während zehn Jahren lebte er als Golflehrer in Davos und wurde dann mit 34 der älteste Rookie auf der European Tour, auf welcher er sieben Jahre spielte. Mit seinem 50sten Geburtstag in 2008 begann eine gute erste Saison bei den European Seniors: sechs Ränge unter den ersten Zehn, bei insgesamt elf Turnieren.

Angel Franco (Paraguay)
Der Südamerikaner führte die Order of Merit der South American Tour von 1989 bis 1992 vier Jahre lang an. Er gewann zwölf Mal verschiedene National Opens in Südamerika und amtierte als Captain von Paraguays Alfred Dunhill und World Cup Teams. Berühmtheit als «Giant-killer» brachte ihm dabei sein Sieg über John Daly 1993 und Ernie Els 1994 beim Alfred Dunhill Cup in St. Andrews ein. In seiner Rookie Saison bei den Seniors liess er vor allem mit zwei zweiten Plätzen aufhorchen.

Tony Johnstone (Simbabwe)
Nur vier Jahre nachdem man ihm die Diagnose «Multiple Sklerose» übermittelte, und er nie mehr Golf spielen könne, gelang dem Engländer nach einer bereits erfolgreichen Saison 2007 das Unerwartete: Er siegte im Juni 2008 souverän beim Jersey Seniors Classic, was er als «persönlichen Triumph» bezeichnete. Sein letzter Sieg war im Jahre 2001 das Quatar Masters, der letzte seiner sechs Titel auf der European Tour.

Jerry Bruner (USA)
Eine sehr populäre Figur auf der European Seniors Tour ist Jerry Bruner, bekannt unter anderem für seine enorm langen Schläge. Als begeisterter Sportler realisierte er mit 14 Jahren, dass er für Basketball oder American Football nicht gross genug sein würde und begann mit dem Golfspiel. Sein Start auf der Seniors Tour 1999 begann ausgezeichnet mit einem dritten und 2001 mit einem fünften Platz in der Order of Merit. Daran anschliessen konnte er wieder in der letzten Saison mit Rang 13.

Katsuyoshi Tomori (Japan)
Tomori war der erste Japaner, der die European Tour Qualifying School (1996) absolvierte. Im Jahr 2006, inzwischen auf der European Seniors Tour, gewann er das Scandinavian Senior Open und war damit der vierte siegreiche Japaner nach Ebihara, Sugai und Taki. Dank konstanter Form wurde vergangenes Jahr zu seiner bisher besten Saison. Vier vorderste Platzierungen halfen ihm zum 14. Rang in der Order of Merit. Bei der diesjährigen Saisoneröffnung in Brunai erreichte er den geteilten dritten Rang.

Luis Carbonetti (Argentinien)
In den Jahren 1986 bis 1991 war Luis Carbonetti ein regelmässiger Gast auf der European Tour und spielte mit Erreichen des Senioren-Alters 2003 an der Champions Tour in den USA. Der Erfolg stellte sich nicht ein und so folgte er Horacio, dem älteren der beiden golfenden Brüder aus Argentinien zur European Seniors Tour. Gleich im ersten Jahr gewann Luis zwei Turniere und war bisher stets im oberen Viertel der Order of Merit zu finden.

Bob Cameron (England)
Bob Cameron konnte letztes Jahr zwar seine ausgezeichnete Performance von 2007 nicht wiederholen aber er hielt seinen Rekord, in den sechs Jahren auf der Seniors Tour niemals eine Saison ausserhalb der Top 20 der Order of Merit abgeschlossen zu haben. Der Start in die laufende Saison 2009 verlief ausgezeichnet. Beim Aberdeen Brunei Senior Masters in Brunai teilte er sich den dritten Rang mit Giuseppe Cali und Katsuyoshi Tomori.

Ross Drumond (Schottland)
Der Schotte spielte während 20 Jahren ohne Unterbruch auf der European Tour. 1996 war seine erfolgreichste Saison, als er Platz zwei hinter Retief Goosen in der Slaley Hall Northumberland Challenge belegte und dann dritter hinter Jesper Parnevik an der Trophée Lancôme wurde. Im letzten Jahr brachten ihm sechs Top Ten Platzierungen inklusive einem geteilten zweiten Platz beim Jersey Senior Classic den 17. Schlussrang in der Order of Merit ein.

Eamonn Darcy (Irland)
Bestens bekannt ist Eamonn Darcy aus seiner Zeit bevor er zu den Seniors wechselte. Er ist Gewinner von vier European Tour Titeln. Besonderes Highlight seiner langen Karriere war seine Teilnahme am Ryder Cup 1987, als er beim Single gegen Ben Crenshaw einen «downhill-Put» einlochte und so dazu beitrug, dass Tony Jacklins Team Europa erstmals die Trophäe auf amerikanischem Boden gewann. Er beendete die Saison 2008 auf Platz 18 mit vier Top Ten Plätzen.

José Rivero (Spanien)
Der Spanier zählte auf der European Tour mehrfach zu de Siegern, ebenso wie 1985 und 1987, als er jeweils dem siegreichen europäischen Ryder Cup Team angehörte. Sein spektakulärer Auftakt bei den European Seniors 2006 brachte ihm mit zwei Siegen Platz drei der Order of Merit und ausserdem Hardys «Rookie of the year award». Letzte Saison erspielte er sechs Plätze unter den ersten Zehn und erreichte damit Rang 19 der Money List.

Stewart Ginn (Australien)
In 2008 gelang Stewart Ginn endlich der lang ersehnte Sieg auf der European Seniors Tour. Er triumphierte am ersten Azores Senior Open in Portugal mit zwei Schlägen vor Nick Job. Der Australier kann auf eine lange Karriere zurückblicken. Er spielte Golf rund um den Globus und gewann dabei auf drei verschiedenen Tours, einschliesslich der European Tour mit dem Martini International in 1974. Eines der Highlights als Senior war der Sieg der Ford Senior Players’ Championship auf der US Champions Tour.

Sir Bob Charles (Neuseeland)
Mit 18 Jahren gewann Sir Bob Charles sein erstes New Zealand Open, gefolgt von Siegen in Asien und Europa. Sein grosser Durchbruch begann 1963 mit Siegen auf der U.S. PGA Tour und vor allem dem British Open. Im November 2008 wurde dem «thorough Gentleman», wie sein Freund Gary Player ihn bezeichnet, die grösste Ehre zuteil: Als leuchtendes Beispiel für über 50 Jahre erfolgreiches internationales Golfspiel wurde er feierlich mit allen Ehren in die Golf Hall of Fame aufgenommen.

Maurice Bembridge (England)
Der ehemalige Ryder Cup Spieler Maurice Bembridge blickt mit neun Siegen auf der PGA European Tour auf eine lange und erfolgreiche Golfkarriere zurück. Auf der Seniors Tour siegte er bisher zwei Mal. Als regelmässiger Teilnehmer am Bad Ragaz PGA Seniors Open gelang ihm 2006 ein mit einem Goldbarren der Credit Suisse ausgezeichnetes Hole in One auf Loch drei. Seit acht Jahren ist er Mitglied des European Senior Tour Committee, dessen Vorsitz er 2007 als Chairman übernahm.
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