Über Uns

Unser Team

Sabina Marti

Leitung Bildungszentrum Hermitage
Dipl. Ernährungsberaterin und Berufsschullehrerin
Erwachsenenbildnerin SVEB 1

Esther Brasser-Walther

Administration
Dipl. Gymnastiklehrerin BGB
Kaufmännische Ausbildung


Nützliche Informationen rund um das Bildungszentrum Hermitage

Philosophie

Wir sind das führende Weiterbildungszentrum für Berufe im Gesundheitswesen in der östlichen und südlichen Schweiz, Liechtenstein, Vorarlberg und Süddeutschland mit einem breiten schulmedizinischen, erfahrungs- und komplementärmedizinischen Kursangebot.

Unsere Mission

  • Wir bieten fachlich hochstehende Weiterbildung in den Bereichen Schulmedizin,  Erfahrungs- und Komplementärmedizin an, die von den jeweiligen Organisationen und Verbänden anerkannt werden.
  • Das Kursprogramm ist abwechslungsreich und bedürfnisorientiert bezogen auf die verschiedenen Anspruchsgruppen,  aufbauend auf den Säulen Massage, Physiotherapie und Berufe im Gesundheitswesen so wie Berufe der GRBR
  • Die Referenten sind erfahrene und bekannte Therapeuten und verfügen über eine hohe Fach,  Methoden- und Sozialkompetenz.
  • Das Bildungszentrum Hermitage ist in einen bedeutenden Dienstleistungsbetrieb eingebunden, für deren Weiterbildungsbedürfnisse die Hermitage ebenfalls zur Verfügung steht.
  • Die Mitarbeiterinnen tragen mit ihrem engagierten, dienstleistungsorientierten und flexiblen Einsatz wesentlich zum Erfolg der Hermitage bei.
  • Das Bildungszentrum Hermitage und der Kurort Bad Ragaz Kurort haben eine lange Tradition, viel Charme und Erholungsmöglichkeiten im Grand Resort, der Tamina Therme und der Region.
  • Das Bildungszentrum Hermitage ist gut erreichbar, auch mit dem öffentlichen Verkehr.  

Unsere Leitideen

  • In den Kursen bieten wir einen Raum, wo die Teilnehmenden ihre Arbeitsweise reflektieren und ergänzen  – und damit ihre therapeutische Handlungsfähigkeit er-weitern und ihr Entwicklungspotenzial entdecken können.
  • In den Kursen wird die Möglichkeit geboten, Erkrankungen aus verschiedenen Blickwinkeln zu analysieren und verschiedene therapeutische Strategien zu entwi-ckeln.  Damit erhalten die Therapierenden ein breites Spektrum an Therapiemög-lichkeiten,  die sie nach Bedarf einsetzen können.
  • Die Kursinhalte sind auf die Praxis ausgerichtet, die im Kurs unter Supervision angewendet werden – und ergänzt mit der notwendigen Theorie.
  • Wir bieten Kurse, bei denen die Teilnehmenden die Theorie aus der Berufsausbildung in die Praxis umsetzen können.
  • Wir bieten Einsteigerkurse, in denen Teilnehmende abklären können, ob ihnen eine bestimmte Therapierichtung zusagt.

Geschichte der Hermitage

Die Villen Hermitage, Solitude und Gagarin wurden vor knapp 130 Jahren von Bernhard Simon, dem Gründer der Kuranstalten Bad Ragaz, erbaut. Bernhard Simon hat um 1865 das Hotel Hof und die umliegenden Flächen, inkl. 100 jähriger Konzession des Thermalwassers, für 1 Mio. Franken erworben. 1869 eröffnete er das Hotel Quellenhof und 1871 die Tamina Therme, das erste Hallenbad in Europa.

Die drei Villen wurden in einem frühen Jugendstil gebaut, mit einem Einfluss der russischen Bauart. Bernhard Simon hat vor dem Umzug nach Bad Ragaz in St. Petersburg gelebt und gearbeitet.
Die Villa Gagarin, die später abgerissen wurde, diente als Wohnhaus für die Familie Simon. Die beiden andern Häuser dienten dem Hotel Hof und Quellenhof als elegante Dependancen (Zitat: Suiten für hochgestellte Persönlichkeiten), die mit ihrer ganzen Entourage in Bad Ragaz zur Kur weilten. Vor allem russische Gäste bewohnten die beiden Villen, bis ihr Besuch nach dem ersten Weltkrieg ausblieb. Neben dem Aufenthalt in den Villen resp. dem Hotel wurde das Thermalbad gerne zur Gesundung benutzt.

Vor den Villen gab es zwei kleine Seen, auf dem Ruderboote verkehren konnten – als Abwechslung für die Kurgäste. Wann die Teiche zugeschüttet wurden, darüber finden sich keine Daten.  
Beim Bau der Sauna Nera im Jahr 2013 wurde bei Grabungen plötzlich Schlamm entdeckt, man nimmt an - die Reste des früheren Sees. 

Von 1947 bis 1967

Die Villa Hermitage wurde jeweils im Sommerhalbjahr durch die Militärversicherung (heutige SUVA) gemietet, um den Soldaten, die im Militär erkrankten, einen 3wöchigen Kuraufenthalt zu bieten. Zu den Patienten gehörten vor allem die „Ölsoldaten“, aber auch Polio- und Bechterew-Patienten.

ab 1967 bis 1975

Unterkunft vor allem für therapeutisches Personal der Medizinischen Abteilung

1975/1976

Dr. med. W.M. Zinn, Chefarzt des Medizinischen Zentrums, stellte fest, dass es für PhysiotherapeutInnen, ErgotherapeutInnen und Pflegepersonal wenig Weiterbildungsmöglichkeiten gab. Zusammen mit Gisela Rolf, M.A., Cheftherapeutin im Med. Zentrum, organisierten sie in der Hermitage ein Weiterbildungszentrum für die genannten Berufe. Vor allem musste das Haus so umgebaut werden, dass es einen grossen Kursraum gab, und natürlich mussten die Anschaffungen getätigt und das Kursprogramm zusammen gestellt werden.

ab Frühling 1976

Das Fortbildungszentrum für Rehabilitationsberufe (Physio- und Ergotherapeuten), Pflegeberufe und Ärzte wurde unter der ärztlichen Leitung von Dr. med. W.M. Zinn und fachlichen Leitung von Gisela Rolf und Pat Davies, eröffnet. Mit der Klinik Valens bestand eine intensive Zusammenarbeit. Das Fortbildungszentrum war eines der ersten in Europa und wurde von Therapierenden aus allen europäischen Ländern besucht.

Die ersten Jahre wurden vor allem Kurse wie Bobath, PNF, Halliwick und Funktionelle Bewegungslehre nach Klein-Vogelbach, unterrichtet. Dazu kam eine didaktische und fachliche Ausbildung für Instruktoren in der Physio- und Ergotherapie-Ausbildung. Verschiedene Einzelkurse wie Schluckstörungen oder Gipsverband zur Haltungskorrektur ergänzten das interessante Angebot. Ab 1979 kamen die Maitland Kurse dazu. Als KursleiterInnen konnten international bekannte Therapeuten und Ärzte verpflichtet werden, und auch Gründer der Therapierichtungen, wie J. McMillan, Dr. K. Bobath und B. Bobath, S. Klein-Vogelbach, S. Naville, J. Todd, T. Schoop, G.D. Maitland, P. Davies, G. Rolf und  Dr. phil. F. Affolter, und viele mehr.

1994/1995

In den Jahren 1994 und 1995 wurde die Hermitage umgebaut und erneuert, vor allem die sanitären Anlagen, Küche und Essraum. Durch das Entfernen einiger Wände konnte der Kursraum vergrössert werden. Es wurde eine neue Decke angebracht, eine verbesserte Beleuchtung montiert und im ganzen Haus Teppiche verlegt. 

1999

Ende 1999 wurde die Hermitage geschlossen, da die Zahl der Teilnehmenden stark abgenommen hat.  
Nach einer Standortbestimmung wird beschlossen, die Hermitage wieder zu eröffnen, und für weitere therapeutische Berufe zu öffnen. Die Hermitage wird nochmals renoviert wie Laminatboden im Kursraum EG, es werden neue Behandlungsliegen angeschafft und alles neu gestrichen.

ab 2001

Das Bildungszentrum Hermitage wird wieder eröffnet und das Kursprogramm wird mit Angeboten für weitere therapeutische Berufe ergänzt, wie Med. Masseure, Masseure, Heilpraktiker, Fitnesstrainer und weitere. 

2012 – 2015

Im Sommer 2012 wird die Hermitage aussen renoviert. Die Renovierungsarbeiten sind ziemlich aufwändig, da das Haus unter Denkmalschutz steht.

Von 2013 – 2015 wird die Hermitage auch innen erneuert, über Entfernen der Teppiche und schleifen der darunter liegenden Holzböden, ersetzen der alten Fenster durch 3fach verglaste Fenster, Erneuerung der sanitären Anlagen, neues Mobiliar im Kursraum und in den Zimmern. Und am Schluss wird das ganze Haus neu gemalt.

Zertifizierungen

Das Bildungszentrum Hermitage und somit alle Kurse sind EduQua- und ASCA-zertifiziert.

Die Kurse und Lehrgänge basieren auf den Reglementen des EMR.

Bankdaten

Begünstigter:    Grand Resort Bad Ragaz, Hermitage, CH-7310 Bad Ragaz
Bankangaben:PostFinance
Konto:85-134262-9
IBAN:CH02 0900 0000 8513 4262 9
BIC/SWIFT:POFICHBEXXX

UBS Zürich, SWIFT UBSWCHZH80A
IBAN CH88 0025 4254 K626 0206 0